ENGEL are back with a piece of heaven for any friend of Modern Metal. Their second album "Threnody" raises the standard set by the Swedes' debut "Absolute Design" (2007) sky high. When five experienced musicians from Gothenburg gathered to form ENGEL in the year 2004 they had a clear vision. Niclas Engelin, kown from GARDENIAN as well as PASSENGER alongside Anders Fridén from IN FLAMES and Marcus Sunesson, who spend time in THE CROWN as well as THE HAUNTED teamed up to form a guitarist duo in the best tradition of their hometown renowned for its melodic Death Metal scene. They recruited vocalist Mangan Klavborn, who presents a stunning range from the clear and emotional to the harsh and growling. The rhythm section consisted originally of bassist Michael Håkansson coming from EVERGREY and drummer Mojjo, who have meanwhile been replaced by Steve Drennan and Jimmy Olausson. The vision of this group was put into sound with "Absolute Design". This debut combines hard, rhythmical and atmospheric guitar work with a powerful yet gracefully delicate, heavy and punching work of drum and base. ENGEL hold the balance between skill and brutality, melodies and dynamic, classic metal influences and new-school characteristics. Now "Threnody" takes the next step by combining such diverse influences as LINKING PARK, LAMB OF GOD and SOILWORK with their very own sound. Listen to Modern Metal from Sweden at its best!
Three years on from their epic debut, Absolute Design, Engel’s second opus has had a turbulent birth, with label disputes, album delays and lost drummers. However, Threnody soon proves worth the wait. Excelling at towering melodic death metal riffs bacxked up by synths and electronic samples in the spirit of latter-day In Flames, each tack is packed with power, and hitting its peak with Magnus 'Mangan' Klavborn's sweepinhg vocal hooks. Until Eternity Ends starts with nefarious grooves before breaking out with an irrefutable chorus. To The End stomps along without mercy while Down cuts a more sombre tone. Though some may find the formula to be quite samey, Threnody is still an irrestistable effort.
Adam Rees
Rock Hard 9.5/10 10 x Dynamit - Germany - Dec 2010
2005 wurde ENGELs erstes Lebenszeichen von Euch gleich zum „Demo des Jahres“ gewählt, und letztes Jahr haben wir in der Titelgeschichte „Die 20 besten neuen Bands“ (Heft 263) noch mal auf das riesige Potential der Schweden hingewiesen. Wegen der geschäftlichen Probleme des alten Labels gab es dieses zweite Album lange Zeit jedoch nur in Japan, wo die Band jüngst auf dem Loudpark-Festival mächtig abgeräumt hat. Nun wird das Meisterwerk via Season Of Mist endlich auch in Europa und Amerika veröffentlicht, unterscheidet sich allerdings in einigen Details. Die Tracklist wurde munter durcheinander gewürfelt, vier Stücke fehlen, dafür gibt es mit dem starken Opener ´Six Feet Deep´ und ´Burn´ zwei neue Songs. Am Gesamteindruck hat sich dadurch natürlich nicht viel verändert. ENGEL kombinieren das typische Riffing der Göteborger Schule und wuchtige Double-Bass-Attacken mit genrefremden Einflüssen aus Industrial, Wave und Achtziger-Synthie-Pop. Im Gegensatz zum Debüt ist das Songwriting nicht mehr ganz so streng auf das Wesentliche reduziert, sondern setzt gerne auf Laut/leise-Dynamik und lässt den beiden Gitarristen Niclas Engelin (u.a. In Flames, Passenger, Gardenian) und Marcus Sunesson (The Crown) mehr Freiräume, in denen sie zeigen, was sie drauf haben. Neben diesen beiden Klasse-Klampfern ist Sänger Mangan Klavborn der dritte Trumpf der Band. Er pendelt mit unfassbarer Selbstverständlichkeit zwischen Death-Metal-Growls, Thrash-Shouts, Nick-Cave-mäßiger Melancholie und düsterem Klargesang, wobei er vor allem die morbide Ballade ´Perfect Isis´ unglaublich emotional intoniert. Die zählt zusammen mit dem vielschichtigen Überhit ´Sense The Fire´ (läuft bei mir seit einem Jahr rauf und runter und ich bin ihn immer noch nicht leid), dem Marilyn-Manson-mäßigen Ohrwurm ´Feed The Weak´ (so einen Volltreffer hat der abgetakelte Schock-Rocker schon lange nicht mehr zustande gebracht) sowie der epischen Halb-Ballade ´To The End´ zu den Höhepunkten eines überragenden Albums, das nicht nur wegen seiner stilistischen Gratwanderungen höchst inspiriert klingt. Unbedingt reinhören! MARCUS SCHLEUTERMANN...
Das, was ENGEL mit "Absolute Design" versucht haben, Songs zu schreiben, die einfach nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen sind, schaffen die Schweden mit "Threnody" mühelos. Von double-bass-lastigen Up-Tempo-Nummern über tanzbare Songs bis hin zu emotionsgeschwängerten Balladen ist auf diesem Album wirklich alles vorhanden. Abwechslung wird diesmal ganz groß geschrieben. Dabei passt der moderne, extrem druckvolle Produktionsstil von Tue Madsen (DARK TRANQUILLITY, MOONSPELL, THE HAUNTED) wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Vor Monaten bereits in Japan veröffentlicht, steht "Threnody" nun auch hierzulande in den Läden und groovt fett und tonnenschwer von der ersten bis zur letzten Minute: Bereits der Opener ("Six Feet Deep") gibt kräftig aufs Maul, bevor mit "Sense The Fire" der erste tanzbare Track folgt, der sicherlich hier und da an PAIN erinnert, und trotzdem alle eigenen Trademarks wiedererkennen lässt. Auch das im Mid-Tempo angesiedelte "To The End", das wie eine typische A PERFECT CIRCLE-Nummer beginnt, sich dann allerdings zu einer wunderschönen Ballade mit Mitsing-Refrain entwickelt, steht stellvertretend für die Klasse von ENGEL im Jahr 2010. Und wer mehr Dampf will, ist beim Titelsong hervorragend aufgehoben, denn der hat einen superben Drive und rockt sich ohne Umwege ins Gehirn. Immer wieder beeindruckend ist der Gesang von Magnus "Mangan" Klavborn, dessen Wechsel von Shouts, Growls und Clean Vocals zwar nicht neu ist, aber den Songs ehrliche Emotionen verleiht. Dies kommt noch einmal ganz besonders im melancholischen "Perfect Isis" zum Ende des Albums zum Tragen, denn Mangans hier ungewohnt tiefe Tonlage klingt anklagend und doch nicht ganz hoffnungslos. Emotionen und Gefühle, das A und O auf "Threnody". Dabei beleben die auf diesem Album häufig eingesetzten Synthies die Kompositionen und werten auf, ohne in unnötigen Kitsch zu verfallen oder aufdringlich zu wirken. Durchschnittliche Songs, von denen es auf "Absolute Design" einige gab, sind Fehlanzeige. Das Album klingt wie eine kompakte Einheit, ein roter Faden zieht sich durch sämtliche Songs, so dass man sich dem Rausch der Klänge, irgendwo zwischen IN FLAMES, PAIN und STONE SOUR mit Wohlwollen ergibt und einfach immer wieder genießt. "Threnody" ist eine mehr als runde Sache (PASSENGER anyone?), die jedem gefallen wird, dem RAUNCHY zu poppig, SOILWORK mittlerweile zu vorhersehbar und Bands wie IN FLAMES und STONE SOUR zu friedlich geworden sind.
Jens
Aardschok 82/100 - Benelux - Dec 2010
In 2007 kwam het Zweedse Engel voor de dag met het debuut ‘Absolute Design’. Er stonden wat zwakke momenten op, maar over de gehele linie was het beslist een leuk debuut, in elkaar geknutseld door ex-leden van In Flames, The Crown, The Haunted en Lord Belial. Vanwege strubbelingen met de vorige platenmaatschappij is de opvolger ‘Trenody’ met de nodige vertraging nu eindelijk uitgekomen. Na de eerste luisterronde kan ik concluderen dat het wachten zeker de moeite waard is geweest. ‘Threnody’ een prima melodieuze death metalschijf geworden. De alternatieve invloeden vanuit voornamelijk de elektronicahoek geeft de muziek een spannende, donkere rand en de elektronische beats geven de songs ook een meer machinale uitstraling. Er wordt heftig gegrunt en tevens melodieus gezongen, een contrast dat prima samengaat met de onderliggende muziek. Wat vooral opvalt is dat ondanks de heavy sound en agressieve insteek, Engel behoorlijk toegankelijk klinkt. Luister maar eens naar „For Those Who Will Resist”. Het rebellerende en alternatief gesausde „Feed The Weak” is beslist een lekkere livekraker en met „To The End” laat de band een meer geëmotioneerde kant horen. Het kan echter ook snel, zoals in de vette titelsong. Engel heeft de muzikale zaken op ‘Threnody’ duidelijk op orde en waagt zich ook aan leuke zijsprongen, zoals in de gotische, lange hekkensluiter „Perfect Isis”. Mijn persoonlijke luistertips zijn in ieder geval opener „Six Feet Deep”, „Every Sin (Leaves A Mark)” en „Heartsic