Once upon a snowy night in Oslo, during early 2009, five musicians of much fame and even more renown gathered together and an idea was sparked at that meeting. They would combine all their experience, talent drive and passion to create something hard, loud and completely new. Thus DOCTOR MIDNIGHT & THE MERCY CULT was born. Those five men are drawing from very illustrious pasts: The stunning vocals are contributed by Scandinavian superstar Hans Erik Dyvik Husby aka Hank von Hell of TURBONEGRO fame. Tim Skold is so far best known for his tremendous bass lines in MARILYN MANSON and KMFDM. Guitar duties are shared by Anders Odden, who played for SATYRICON and CELTIC FROST amongst many other bands and Audun Stengel from APOPTYGMA BERZERK. Last but definitely not least is EXTOL drummer David Husvik with a huge reputation for his technical excellence and complex patterns. Now DMTMC unleash their amazing debut "I Declare : Treason", which is much more than just a tribute to its members different heritage. Dark but catchy, hard but full of groove, melodic but inviting to dance "I Declare : Treason" will quickly take the listener firmly into its grip. DOCTOR MIDNIGHT & THE MERCY CULT proscribe a heavy dose of their unique Metal Shock Rock cure. Open your ears and get yourself a treatment!
Mit Supergroups ist das ja meistens so eine Sache, steckt hinter solchen Projekten doch allzu oft nur der Gedanke an den schnöden Mammon. Im Fall der Norweger DOCTOR MIDNIGHT & THE MERCY CULT wird nun auch alles andere als dezent darauf hingewiesen, wo die fünf Herren ihre Erfahrungen gesammelt haben. Sänger Hans Erik Dyvik Husby kennen wir unter dem Pseudonym Hank von Hell von TURBONEGRO, die Gitarrenfraktion von SATYRICON und CELTIC FROST bzw. APOPTYGMA BERZERK. Basser Tim Skold verdiente seine Brötchen bei MARILYN MANSON und KMFDM. Komplettiert wird die Band von EXTOL-Schlagwerker David Husvik. Mit „I Declare: Treason“ ist soeben der Erstling von DOCTOR MIDNIGHT & THE MERCY CULT erschienen, mit dem sie „etwas Hartes, Lautes und komplett Neues“ schaffen wollten. Hinter einem schlicht gehaltenen schwarzen Cover mit weißen Lettern in Form einer Uhr verbergen sich 10 Tracks plus Intro, das Digipak bietet zusätzlich 2 Songs mehr. Nach knapp eineinhalb Minuten starten die Jungs mit „Sign My Name“, ein gut gewählter Opener – einfaches, aber umso effektiveres Riffing und ein Ohrwurm-Refrain. Auffallend ist, dass Hanks Stimme permanent durch einige Effekte gejagt wird. Fans seiner einzigartigen Stimme könnte das durchaus sauer aufstoßen, mir gefällt die dadurch entstehende unterkühlte Atmosphäre jedoch ausgesprochen gut. Erinnert mich teilweise an (bessere) MARILYN MANSON Songs. Das Rezept verfolgen DOCTOR MIDNIGHT & THE MERCY CULT über die volle Distanz. Die hauptsächlich deathig angehauchten Riffs fräsen sich direkt ins Gehirn – die Songs kommen ohne Schnörkel aus und befinden sich auf gleichbleibend hohem Niveau. „OK (We’re Just About To Die)“ geht als Halbballade durch und sorgt somit für ein bisschen stilistische Abwechslung. Meine Favoriten, neben dem Opener sind „Misconception“, „Victorious“ und das besonders eingängige „Don’t Waste It“, welches mit einem endgeilen Riff losgeht. DOCTOR MIDNIGHT & THE MERCY CULT haben mit “I Declare: Treason” ein tolles Debutalbum aufgenommen. Sind sie hart? Ja. Sind sie laut? Wenn man sie laut genug aufdreht, sicher. Sind sie komplett neu? Definitiv nicht. Aber sie machen verdammt viel Spaß und haben daher für mich absolut ihre Berechtigung. Ich empfehle den Griff zur Digipak-Edition. Es wäre schade „Fool’s Gold“ und „The Whore In The West“ nicht gehört zu haben.